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AUTISMUSSPEKTRUM VERSTEHEN 

- Wochenend-Intensivkurs mit Jule Epp -

 

Zeitraum:  verschoben auf 2022

 

Kursbeschreibung:

Neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns, wenn man einen beziehungsbasierten Entwicklungsansatz zugrunde legt, sind sehr vielversprechend für die Erklärung von Autismus-Spektrum-Störungen. Die Beweise häufen sich, dass der neurologische Zustand der Reizüberflutung sehr wohl die Grundursache und der gemeinsame Nenner für die verschiedenartigen Erscheinungsformen von ASD, sowie für einige Arten von Aufmerksamkeitsproblemen ist. Die große Vielfalt der Symptome ergibt sich sowohl aus dem Ausmaß der neurologischen Betroffenheit als auch aus dem Dominoeffekt auf die Bindungen des Kindes, seine Emotionen und seine daraus resultierende Entwicklung. Wenn sie verstanden und richtig angegangen werden, können sensorische Überlastungsprobleme in der Regel kompensiert und ein Großteil des sekundären Dominoeffekts rückgängig gemacht werden. In diesem Wochenend-Intensivkurs werden wir vielversprechende Interventionsmöglichkeiten erörtern, einschließlich der Kultivierung von starken Bindungen und die Nutzbarmachung des Spiels um die natürliche Entfaltung des individuellen Potenzials jedes autistischen Kindes zu unterstützen. 

 

 Eignung/Anwendbarkeit

Dieser Kurs ist in erster Linie für Eltern, Großeltern, Lehrer und Therapeuten von autistischen Kindern und Jugendlichen, aber auch für diejenigen, die vermuten, dass neurologische Hypersensitivität die Erklärung für das Verhalten ihrer Kinder oder für ihre eigenen rätselhaften Erfahrungen sein könnte.

 

Gliederung des Kurses: 

Teil I  –  Hyper-Sensitivität als Problem sensorischer Reizverarbeitung

Teil  II  –  Hyper-Sensitivität , Verwundbarkeit & Abwehrmechanismen

Teil  III  –  Hyper-Sensitivität , Adaption und Aggression

Teil IV  –  Hyper-Sensitivität , Bindung und Spiel

 

Inhalte des Kurses :

  • wie die gegenwärtigen diagnostischen Kriterien für Autismus die eigentliche neurologische Erkrankung überdecken und von ihr ablenken
  • die drei Hauptaufgaben des sensorischen Filter-Systems und daraus resultierende Probleme bei Dysfunktionalität
  • warum Kinder auf dem Spektrum für Bindungsprobleme prädisponiert sind
  • wie man dem sensorisch überlasteten Kind zur Seite steht und die Hypersensitivität  kompensiert
  • warum Kinder auf dem Spektrum Schwierigkeiten haben, ihre Emotionen zu fühlen und ihre Gefühle zu identifizieren
  • warum Kinder auf dem Spektrum dazu neigen, impulsiver zu sein und eine verzögerte Reifeentwicklung zeigen
  • warum Bindung notwendig ist, um die Defizite zu kompensieren, die mit der sensorischen Überlastung einhergehen
  • wie man die Bindungsprobleme von Kindern auf dem Spektrum umkehrt und wie man die fruchtbaren Bindungen kultiviert, die sie benötigen
  • warum der Spielmodus für Kinder auf dem Spektrum notwendig ist und wie man den Spielmodus bei Kindern auf dem Spektrum am besten aktiviert
  • wie man das Spiel nutzt, um Aufmerksamkeit und Emotionen zu regulieren und um die Bedingungen für eine optimale Entwicklung und Funktion zu schaffen
  • Anregungen für den Umgang mit Kindern auf dem Spektrum in der Schule und im therapeutischen Setting

 

Anmeldung: 

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